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Concerto, Jänner 2006 „Die meines Erachtens beste CD des palästinensischen Barden und Oudspielers Marwan Abado. … Die meisten Texte und Kompositionen stammen von ihm, außer drei Gedichte von Salman Masalha, Samih Alkassim und Abidu Bascha, denen Abado zarte Melodiekleider anlegt. Die Größe von „Kabila“ liegt im ständigen Wechsel von Impressionismus und Expressionismus, dass Abado unverdrossen seinem Konzept folgt, kontemplative und trancehafte Darbietung, aber diese nun durch schnellere Nummern abwechseln lässt und seine Oud perkussiver einsetzt. Kurier, 10.12.2005 „Bitter-süße, hell-dunkle Geschichten. Liebeslieder, die weit sind wie die Wüste, sich gelassen und anmutig fortbewegen wie Wüstenschiffe, prall voll mit Leben und Geheimnissen wie üppige Oasen, flirrend bunte, labyrinthische Souks. Es ist eine magische CD, auf der man den Orient spüren kann.“ Kronenzeitung, 16.12.2005 "Uralter Rhythmus traditionelle Harmonie und neue Symbiose zwischen den Kulturen! Der Oud-Spieler Marwan Abado überbrückt mit seinen musikalischen Einsichten Zeit und Raum. Mit Peter Rosmanith am Schlagwerk, Otto Lechner am Akkordeon und der vielseitigen Joanna Lewis als Gast machte der palästinensische Wahlwiener Abado im Wiener Porgy & Bess Appetit auf sein neues CD-Projekt "Kabila". Die arabische Kurzhalslaute Oud vermittelt mit den von Rosmanith eindringlich bis melodiös geschlagenen Percussionsinstrumenten tiefe, orientalische Sehnsucht und Temperament, melancholische Gleichmut und bizarre Phantasie, aber auch Urvertrauen in ungewisse Zeiten. Das wendige Lechner'sche Akkordeon und Lewis' grenzüberschreitende Violine brechen das Spektrum zu erweiterter Farbenpracht. Rasante erdige Taktmaße lösen lyrische Bedächtigkeit auf, Poesie über Liebe, Enttäuschung, Frieden und Hoffnung bestimmen die Musik und beweisen beständige Widerstandskraft. Spannend!" Jazzzeit, März/April 2006 "Marwan Abado, der exzellente Oud Spieler, Sänger und Komponist hat mit "Kabila" erneut orientalische Musik geschaffen, die für jeden hör- und nachvollziehbar ist. Seine Melodien drücken leicht verständlich menschliche Gefühle aus und wachsen mit den Texten zu einem intensiven Ganzen zusammen. Allein die Klangfarben der Musik und der Sprache führen in den Orient. Die Geschichten an sich könnten in jedem Erdteil stattfinden, doch Beirut ist die Heimat Abados, also warum nicht darauf Bezug nehmen. Joanna Lewis (v), Peter Rosmanith (perc) und Otto Lechner (acc) sind mehr als nur Wegbegleiter. Obwohl Marwan Abado deutlich die Richtung angibt, sind es sie, die dem Album noch weitere Abzweigungen mit formschönen Melodieteilen und Rhythmen mitgeben. Bei "Kabila" entstehen zehn Kurzfilme, die durch die musikalischen Akteure kunstvoll miteinander verwoben werden und uns mit prächtigen Bildern 48 Minuten kurz den Rest der Welt vergessen lassen." Melange mit Aroma Hakan Gürses Nr. 35 /II 2000 Die als "Gitarre des Orients" bezeichnete Knickhalslaute mit dem Namen Oud ist seit mindestens einem Jahrzent zum fixen Bestandteil des Ethno-Jazz geworden. Gerald Jatzek Erschienen am: 29.03.2002 Wiener Zeitung Während im Süden der Republik sprachliche Einheit verordnet wird, führt in Wien die Vielfalt der Sprachen und Kulturen zu erfreulichen Ergebnissen. Als jüngstes ist die CD "Marakeb" von Marwan Abado und Peter Rosmanith zu nennen. Mit Oud, Stimme und
Perkussion (unter Rosmaniths Händen wird so ziemlich jeder Gegenstand zum Instrument) nehmen die beiden den Hörer auf eine Reise nach Nordafrika. Dass dabei sogar das Englisch der Übersetzungen und des Beiblatts einen arabischen Einschlag hat, trägt zum Lokalkolorit bei. Albert Hosp, Ö1 Wenn Marwan Abado musiziert, könnte einem quasi imaginär der Duft orientalischer Speisen in die Nase steigen. Oder die Weite der Landschaft im Nahen Osten vors geistige Auge schweben. Und da in Wien der Osten ja wirklich sehr nahe ist, ist diese neue CD wiederum eine ganz nahe liegende Sache. Andreas Felber, Der Standard Seit Jahren bereichert der gebürtige Libanese Marwan Abado die Wiener Musikszene. Solo ist er an seinem Instrument, der Oud [...] nur selten zu vernehmen. Dabei läßt sich gerade in dieser Konstellation die musikalische Akkulturation von Orient und Okzident wie unter einer Lupe studieren. Und Abado ist ein ausgewiesener Meister seines Faches. Intimer Hörgenuß! Flachgauer Nachrichten Abados Klangbilder [sind] ungewöhnlich. Sie erfordern Geduld. Doch wenn man sich einläßt auf die Töne seiner Ud (arabische Laute) und die Kraft seiner Stimme, wird man gefesselt: von der Faszination einer Musik, die keine zeitliche Gesetzmäßigkeit kennt, sondern mehr auf den inneren Impulsen des Musikers beruht. CONCERTO Sinnliche Poesie dieser Art deutet immer auf einen südöstlichen Erdteil, erst recht in Begleitung des orientalischsten aller Instrumente: der Oud. Und welche Oud könnte solche Worte stimmungsvoller transportieren als jene von Marwan Abado? Marwan Abado gehört zu jenen Künstlern, die die Bühne als magischen Ort der Begegnung in ihrer reinsten Darstellungsform erlebbar machen. Nicht Eitelkeit oder Selbstdarstellung sind seine Motive, sondern die reine Botschaft an sich. Dafür genügt eine Oud. Ein Mikrophon ist gar nicht immer notwendig. Daß solche Auftritte nicht nur tief aus dem Bauch herauskommen, sondern auch beim Publikum tief ins Herz hineinschleichen, versteht sich von selbst. A. Felber, SKUG Kontemplative Oud-Meditationen und arabische Gesänge alternieren mit Passagen von hinreißend-rassiger Grooviness, in denen Tabla und jazzige Basslinien in die Beine fahren. Jazzzeit Auf Kamelen begibt man sich ins Landesinnere genießt im Kreise der Beduinen Kaffee und lauscht der Musik des Regens. Der musikalische Mittlere Osten zeichnet sich deutlich vor unserem inneren Augen ab, man frönt der Reise, die in ihren Solo- und Duopassagen von Abado & Rosmanith die größte Gefühlsintensität hervorbringt. Richard Schuberth, CONCERTO Der Wahlwiener Marwan Abado ist ein moderner Musiker, der die Lyrik - seine eigene und solche anderer moderner arabischer Dichter (Talal Haider, Tawfiq Zayyad) ins Zentrum seines musikalischen Ausdrucks setzt. Das Lied selbst wird dabei zu einem synästhetischen Erlebnis: Abado & Rosmanith lassen ihre Instrumente singen, Geschichten erzählen, Abado wiederum verwendet seine Stimme wie ein Instrument. Martin Schuster, CONCERTO „Marakeb” – eine Produktion, die abseits billiger Multikulti-Ästhetik eine echt kosmopolitische Botschaft vermittelt und gerade durch ihre leisen, sanften Töne an Eindringlichkeit gewinnt. A. Felber, SKUG Kontemplative Oud-Meditationen und arabische Gesänge alternieren mit Passagen von hinreißend-rassiger Grooviness, in denen Tabla und jazzige Basslinien in die Beine fahren. |